Papier, Haptik und Veredelung

Print ist tot. Es lebe Print.

Printprodukte haben an Popularität eingebüßt. Deutlich wird dies an der Auflagenentwicklung deutscher Tageszeitungen. 1991 verzeichneten diese eine tägliche Gesamtauflage von 27,3 Millionen Exemplaren. 2018 wurden nur noch 14,1 Millionen Exemplare abgesetzt1. Der Umsatz des Buchhandels in Deutschland hingegen beläuft sich relativ konstant auf etwa 9,3 Milliarden Euro im Jahr2. Das gedruckte Wort hat also nach wie vor Gewicht.

Im Marketing- und Werbemarkt wächst die Popularität von Print sogar. Dies liegt an der hervorragenden Erinnerungswirkung „visuell und taktil erlebter Informationen im Vergleich zu ausschließlich visueller Informationsvermittlung“, wie das Siegfried-Vögele-Institut in einer neurowissenschaftlichen Studie belegt. Im Klartext heißt das: nicht nur Schauen, sondern auch Anfassen ist gefragt.

 

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